Montag, 20. September 2010

Heute habe ich mit den Kindern aus dem Kindergarten, in dem ich die meiste Zeit des Tages verbringe, Schiffchen gebastelt. 

Der Komplex in dem die Maedchen wohnen von meinem Balkon aus gesehen. Ich habe ein schoenes grosses Zimmer, ein eigenes Bad mit westlicher Toilette und viele kleine Haustiere. Ameisen und Geckos. Auf meinem Balkon auch manchmal Streifenhoernchen und unten im Bungalow, wo ich Essen bekomme gab es vor einer Woche Ratten. Da bin ich schnell auf den Stuhl gesprungen und bin auch zum Essen nicht mehr heruntegekommen. Am naechsten Tag waren sie aber zum Glueck weg.

Hier male ich Sururi ein Henna-Tattoo. Auch wenn es bei ihr gerade nicht so aussieht hat das allen richtig gut gefallen.

Womens Fellowship

Die Frau hat sich gefreut, dass wir sie fotografieren wollten. Solch eine riesige Veranstaltung bringt natuerlich auch einen riesigen Abwasch mit sich.

In solchen riesigen Toepfen wurde bei dier riesigen Veranstaltung gekocht. Dabei wird aber eratunlicherweise alles frisch zubereitet und kein Fertigprodukt verwendet.

meine Maedels bei einem riesigen Frauentreffen bei mir auf dem Compound. Sie haben wunderschoen getanzt. leider kann ich das Video hier nicht hochladen, weil es zu lange dauern wuerde. Fuer die Veranstaltung sind die Maedchen fast alle nach Hause gefahren und 800 Frauen aus ganz Tamil Nadu angereist.

Chennai und Mayiladuthurai

Gleicham ersten Wochenende war in der Kirche die auf dem Compound der T.E.L.C. steht eine Hochzeit gefeiert. Ich wurde gleich mit hingezogen und sollte sogar Fotos machen. Im Grunde ist es wie eine deutsche kirchliche Trauung nur auf Tamil. Naja und das indische daran ist der uebermaessige bonbonfarbene Lametta in der Kirche sowie die vielen bunten Sarisd und der andere Kitsch. Der Braetigam traegt in seiner Hand einen Strauss mit einer Zitrone.

Als ich meine Kamera rausgeholt habe wurden die Maedchen aus dem Maedchenheim ganz wild und wollten alle  aufs Foto mit Anne-Akka. Akka heisst grosse Schwester auf Tamil. Jede aeltere Frau wird von den juengeren mit Akka oder Ka angesprochen. Die Maedels sind total suess, sprechen aber kaum Englisch, sodass ich immer wieder mit ihnen ihre wenigen englischen und meine noch sehr wenigen tamilischen Saetze austausche. Aber trotz allem funktioniert die Verstaendigung meistens. Jetzt habe ich sogar eine Floetenklasse, wobei ich viel durch Zeigen und Vormachen erklaeren und verbessern muss. Uebrigens habe ich Floeten frueher gehasst, nun macht es mir aber doch Spass es den Maedchen beizubringen.

am beruehmten Marina-Beach in Chennai. Baden ist im Bikini ist natuerlich Tabu, waere aber sowoeso nicht so gut da es viele gefaehrliche Stroemungen gibt. 
Dieses Bild ist nicht scharf, trifft aber das was ich in Indein erlebe. Auf der Fahrt von Chennai nach Mayiladuthurai kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ueberall gibt es etwas Neues zu entdecken. Hier war es ein Ochsenkarren auf einer Art Schnellstrasse. Vollbeladen mit Saecken voller Reis trotzt diese Bauernfamilie den rasenden, droenend hupenden Lastern, Bussen und Autos. Auf den Starssen laufen ausserdem: vile Hunde, Kuehe (fuer beide wird gelichermassen nicht gebremst), Fahradfahrer, viele Mopeds und Motorraeder und natuerlich Menschen zu Fuss. Traktoren und Maehdrescher habe ich ebenso entde3ckt wie Ochsen vor einem Pflug und Mennschen die ihre Felder mit der Schaufel bearbeiten.
Sarah, eine andere Freiwillige und ich in Chennais Trubel. Wir stehen dabei kurz vor unserer ersten Rikschafahrt, die dan wie ein kleines Abenteuer war. Es wird nicht gewartet bis kein Gegenverkehr kommt, sonder gehofft , dass sich irgendwo eine kleine Luecke ergibt.

Montag, 6. September 2010

Joicee und ich, sie ist eine Theologiestudentin; hat uns die ersten Tage durch Chennai begleitet und uns viele wertvolle Dinge erzaehlt.

Ankunft in Indien

Die ersten vier Tage verbringe ich in Chennai, der viertgroessten Stadt Indiens.
Mit sechs anderen Freiwilligen aus Deutschland werden wir von Studenten aus der tamilischen Kirche durch Chennai gefuehrt. Wir haben den St.Thomas Mount besucht, einen Berg oberhalb von Chennai auf dem der Apostel Thomas circa 55 nach Christus angekommen sein soll. Ein wunderschoener Ort mit einer portugiesischen, weissen Kirche.
Bisher habe ich die indische Unpuenklichjkeit noch nicht kennen gelernt. Unsere Tage waren sehr durchgeplant und voller Aktionen. Es ist sehr aufregend alles zum ersten mal zu machen. Unsere erste Rikschafahrt, das erste indische Dinner, das erste Fruehstueck, der erste Kaffee und die erste indische Kleidung.
Morgen frueh werde ich mit meiner Kinderheim-Managerin nach Mayiladuthurai fahren.